Photovoltaik im Mai: Nur 63 % Autarkie – Was lief da schief?
- 9. Juni 2024
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 4 Tagen
Eigentlich sollte der Mai für meine Photovoltaikanlage einer der besten Monate sein. Doch mein Ergebnis: nur 63 % Autarkie. Ich schaue mir genau an, was da los war, wie das Elektroauto mit Überschussstrom beladen wurde und warum dynamische Strompreise trotzdem geholfen haben.
Warum war meine Autarkie im Mai niedriger als erwartet?
Der Mai 2024 war unbeständiger als erwartet: Viele bewölkte Tage und phasenweise Regen drückten die PV-Produktion. Dazu kam ein höherer Verbrauch durch das Laden des Elektroautos und gelegentlichen Wärmepumpenbetrieb in külteren Nächten. In Summe: Weniger Ertrag, mehr Verbrauch – das Ergebnis sind 63 % Autarkie.
Wie habe ich das Elektroauto im Mai mit Überschussstrom geladen?
Das Überschussladen ist bei mir über das Energiemanagementsystem automatisiert. Sobald die PV-Anlage mehr Strom produziert als das Haus verbraucht und der Speicher voll ist, startet die Wallbox. Im Mai hat diese Funktion gut funktioniert – ich habe einen Großteil des Fahrstroms kostenlos aus der Sonne gewonnen.
Wie habe ich dynamische Strompreise im Mai genutzt?
An bewölkten Tagen ohne viel PV-Produktion hat mein EMS den Speicher zu günstigen Stunden geladen. Das hat den Effekt der geringen Solarernte teilweise kompensiert: Statt teuren Netzstrom zu einem Fixpreis zu kaufen, habe ich günstigen Börsenstrom genutzt. So konnte ich die Stromkosten trotz 63 % Autarkie gering halten.
Welche Erträge hat meine Photovoltaikanlage im Mai erzielt?
Meine PV-Anlage hat im Mai 2024 insgesamt rund X kWh produziert – weniger als im Vorjahr. Ein Teil ging in den Eigenverbrauch, ein Teil in den Speicher, ein kleinerer Teil in die Einspeisung. Die genauen Zahlen zeige ich transparent im Video, damit du meine Anlage mit deiner vergleichen kannst.
Was nehme ich aus dem Mai für die Optimierung meiner Anlage mit?
63 % Autarkie im Mai sind kein Misserfolg – aber sie zeigen, dass schlechtes Wetter und hoher Verbrauch durch Elektroauto schnell den Autarkiegrad drücken. Das beste Gegenmittel: ein größerer Speicher und ein gut eingestelltes EMS, das dynamische Strompreise aktiv nutzt. Das werde ich für die kommenden Monate weiter optimieren.
Kennzahl | Mai 2024 |
Autarkie | 63 % |
E-Auto Laden per PV | Teilweise mit Überschuss |
Dynamisierter Einkauf | Aktiv genutzt |
Mein Fazit: 63 % Autarkie klingt vielleicht enttäuschend, aber auch das zeigt, wie viel meine Anlage selbst in einem schlechten Monat leistet. Dank dynamischer Strompreise war der Netzstromeinkauf deutlich günstiger als mit einem Fixpreistarif. Das macht den Unterschied.
Warum schwankt die Autarkie von Monat zu Monat so stark?
Die Autarkie hängt stark von Wetter, Jahreszeit und Verbrauch ab. Im Sommer mit viel Sonne ist sie hoch, im Winter deutlich geringer. Auch Sonderverbrauchspeaks (Urlaubsvorbereitung, Partys, Hitze) beeinflussen das Ergebnis.
Wie viel Strom verbraucht ein Elektroauto monatlich?
Bei einer Jahresfahrleistung von 15.000 km und einem Verbrauch von 20 kWh/100 km sind das ca. 3.000 kWh pro Jahr oder rund 250 kWh im Monat. Das ist ein erheblicher zusätzlicher Strombedarf.
Was ist eine realistische Autarkie für eine Jahresbetrachtung?
Jahresautarkie von 60–80 % sind mit einer gut dimensionierten PV-Anlage und Speicher realistisch. Einzelne schlechtere Monate wie ein regenreicher Mai ziehen den Jahreswert nicht wesentlich nach unten.
Wie hilfreich sind dynamische Stromtarife in Monaten mit wenig Sonne?
Sehr hilfreich! In sonnenarmen Monaten kommt es darauf an, den unvermeidlichen Netzstromeinkauf zu optimieren. Mit dynamischen Preisen kaufe ich Strom dann günstig, wenn der Börsenpreis niedrig ist – das spart auch ohne Sonne bares Geld.





