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Das sagt 1KOMMA5° zu meinen 105 EUR Einsparungen nach 1 Jahr mit Dynamischem Tarif

  • 13. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit
Das sagt 1KOMMA5° zu meinen 105 EUR Einsparungen nach 1 Jahr mit Dynamischem Tarif – auf YouTube ansehen


Lohnt sich ein dynamischer Stromtarif mit PV und Speicher wirklich?

Ja – aber die Einsparung hängt stark von deiner Anlage und deinem Verbrauchsverhalten ab. Ich habe 1 Jahr lang mit einem dynamischen Stromtarif von 1KOMMA5° und deren Heartbeat-KI gelebt und dabei 105 Euro im Vergleich zu einem klassischen Fixstromtarif eingespart. Das klingt nach wenig, zeigt aber ein wichtiges Prinzip: Wer PV und Speicher hat, kann den Mehrwert noch deutlich erhöhen.


Im Gespräch mit Sascha Koppe, dem CRO von 1KOMMA5°, hat sich gezeigt: Meine 105 Euro sind für jemanden mit meiner Anlage und meinem Verbrauch ein realistischer Wert – wer größere flexible Lasten hat (Wallbox, Wärmepumpe, größeren Speicher), kann deutlich mehr herausholen.


Was macht Heartbeat AI von 1KOMMA5° genau?

Heartbeat AI ist ein KI-gestütztes Energiemanagementsystem, das den Speicher, die PV-Anlage und flexible Verbraucher automatisch so steuert, dass Strom immer dann genutzt oder gespeichert wird, wenn er am günstigsten ist. Die KI prognostiziert Preise (Spotmarkt), Wetter und PV-Ertrag und plant den Ladezustand des Speichers voraus – so kann billiger Netzstrom nachts den Speicher füllen, wenn die Spotpreise unter einem definierten Schwellenwert liegen.


Was 1KOMMA5° dabei von anderen unterscheidet: Das System ist nicht nur ein Tarif, sondern ein komplettes Ökosystem aus Hardware-Integration, Energiemanagement-Software und Stromprodukt. Wer schon eine Anlage von 1KOMMA5° hat, profitiert von tiefer Integration – externe Anlagen lassen sich aber ebenfalls anbinden.


Wie funktioniert der dynamische Stromtarif von 1KOMMA5°?

Der Tarif basiert auf den stündlich schwankenden Spotmarktpreisen der EPEX Spot (Europäische Strombörse). Jeden Abend um ca. 13–14 Uhr werden die Preise für den nächsten Tag veröffentlicht. 1KOMMA5° gibt diese Preise – nach Abzug einer Marge und Hinzufügen von Steuern und Abgaben – direkt an Kunden weiter. Ich habe beobachtet, dass die Preisunterschiede zwischen den günstigsten und den teuersten Stunden im Jahr oft 20–30 Cent/kWh und mehr betragen.


Das System nutzt diese Schwankungen: Wenn Strom billig ist (z.B. nachts oder bei viel Wind), lädt der Speicher. Wenn Strom teuer ist (morgens und abends), entlädt der Speicher. Das spart Geld – ohne dass ich aktiv eingreifen muss.


Für wen lohnt sich ein dynamischer Tarif am meisten?

Dynamische Tarife lohnen sich am meisten für Haushalte mit großen flexiblen Lasten. Je mehr Strom du verschieben kannst, desto mehr sparst du. Konkret:


Wer ein E-Auto hat und 3.000–6.000 kWh/Jahr lädt, kann allein damit 150–400 Euro im Jahr sparen. Eine Wärmepumpe mit 10.000–15.000 kWh Jahresverbrauch bringt nochmals deutlich mehr Potenzial. Wer nur einen kleinen Haushalt ohne E-Auto und ohne Wärmepumpe betreibt, wird mit 50–150 Euro Einsparung realistischer liegen – so wie ich.


Was sind die Risiken eines dynamischen Stromtarifs?

Das größte Risiko ist, dass Spotpreise auch sehr hoch werden können – in seltenen Extremsituationen (Dunkelflaute, Netzengpässe) über 50 Cent/kWh oder mehr. Wer kein Energiemanagementsystem hat und dann einfach Strom verbraucht, zahlt viel. Mit einem guten System wie Heartbeat wird das Risiko aber stark reduziert, weil das System dann automatisch den Speicher nutzt statt teuren Netzstrom zu ziehen.


Ein weiteres Risiko: Preisvolatiliät macht Planung schwieriger. Wer ein festes Budget braucht und sich keine Schwankungen leisten kann, ist mit einem Fixstromtarif besser bedient. Meine Erfahrung zeigt: Mit PV, Speicher und KI-Steuerung überwiegen die Vorteile deutlich.


Fazit: Dynamischer Tarif – gut, aber mit den richtigen Voraussetzungen

Meine 105 Euro Einsparung sind kein Versprechen für jeden – aber ein realer Beweis, dass dynamische Tarife funktionieren. Mit größeren flexiblen Lasten ist deutlich mehr möglich. Entscheidend ist ein gutes Energiemanagementsystem, das die Preisschwankungen automatisch ausnutzt. Wer PV und Speicher hat und über einen Tarif nachdenkt, sollte dynamische Tarife ernsthaft in Betracht ziehen.



Häufige Fragen zum dynamischen Stromtarif

Brauche ich einen Smart Meter für einen dynamischen Tarif?

Ja, in Deutschland ist ein intelligentes Messsystem (iMSys) Pflicht für dynamische Tarife. Der Einbau kostet einmalig und läuft über den Netzbetreiber. Die Kosten werden teilweise auf die jährliche Messgebgebühr umgelegt.

Können auch Mieter einen dynamischen Tarif nutzen?

Ja, prinzipiell schon – aber ohne PV und Speicher ist das Optimierungspotenzial gering. Für Mieter ohne flexible Lasten rechnet sich ein dynamischer Tarif selten.

Wie hoch sind die Einsparungen im Durchschnitt?

Die Einsparungen hängen stark vom Verbrauch und der Flexibilität ab. Typische Werte: 50–150 Euro für einfache Haushalte, 200–600 Euro für Haushalte mit E-Auto und Wärmepumpe. Mit sehr großen Anlagen sind auch 1.000+ Euro pro Jahr möglich.


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