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Stromspeicher für Photovoltaik mit bidirektionalem Laden: Was kann der Sigenstor Heimspeicher?

  • 24. Nov. 2024
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Bidirektionales Laden, modularer Aufbau, Ersatzstromfähigkeit und offene Schnittstellen für dynamische Strompreise – der Sigenstor Heimspeicher verspricht viel. Ich stelle ihn vor und erkläre, was ihn besonders macht.


Ich habe mich intensiv mit dem Sigenstor beschäftigt, weil er einige Eigenschaften kombiniert, die bisher selten gemeinsam zu finden waren: integriertes bidirektionales Laden fürs E-Auto, modularer Aufbau und Kompatibilität mit dynamischen Strompreisen. Das ist meine Einschätzung.


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Was ist bidirektionales Laden und warum ist es für PV-Speicher interessant?

Bidirektionales Laden bedeutet, dass Strom in beide Richtungen fließen kann: ins E-Auto und aus dem E-Auto heraus. Wenn ein Heimspeicher eine integrierte DC-Ladestation besitzt, kann das E-Auto direkt über den Speicher geladen werden – ohne Umweg über einen separaten Wechselrichter. Damit wird das E-Auto quasi zum zweiten Speicher.


Was sind die Besonderheiten des Sigenstor Heimspeichers?

Der Sigenstor bietet: eine integrierte DC-Ladestation für bidirektionales E-Auto-Laden, einen modularen Aufbau (erweiterbar), Ersatzstromfähigkeit im Notfall und offene API-Schnittstellen für dynamische Stromtarife. Das Kombinationspaket aus diesen Funktionen ist auf dem deutschen Markt noch relativ selten.


Welche E-Autos sind mit dem bidirektionalen Laden des Sigenstor kompatibel?

Das ist derzeit die größte Einschränkung: Nicht alle E-Autos unterstützen bidirektionales Laden. Stand 2024 sind es vor allem Modelle mit CHAdeMO-Anschluss (Nissan Leaf, Mitsubishi Outlander PHEV) und erste Modelle mit CCS-Bidirektionalität. Hersteller wie VW, Hyundai und Ford planen entsprechende Fahrzeuge.


Wie funktioniert die Ersatzstromversorgung beim Sigenstor?

Der Sigenstor schaltet bei Netzausfall automatisch auf Inselbetrieb um – ohne Unterbrechung (je nach Modell). Das bedeutet: Wichtige Verbraucher im Haus laufen weiter, solange der Speicher geladen ist und die PV-Anlage Strom produziert. Für Haushalte, die auf Sicherheit bei Stromausfall setzen, ist das ein wichtiges Feature.


Wie schneidet der Sigenstor im Vergleich zu anderen Heimspeichern ab?

Der Sigenstor ist im Vergleich mit etablierten Systemen wie Sonnen, BYD oder E3/DC interessant, weil er bidirektionales Laden und Modularität kombiniert. Klassische Systeme wie Sonnen setzen auf ein geschlossenes Ökosystem, der Sigenstor auf Offenheit. Der Preis liegt im mittleren Marktsegment und ist konkurrenzfähig.


Feature

Sigenstor

Bidirektionales Laden

Ja (integriert)

Modularer Aufbau

Ja

Ersatzstromfähig

Ja

Dynamische Stromtarife API

Ja (offen)


Fazit: Der Sigenstor – ein interessanter Heimspeicher mit Zukunftspotenzial

Meine Einschätzung: Der Sigenstor ist ein interessantes Produkt für Hausbesitzer, die heute schon bidirektionales Laden und maximale Flexibilität wollen. Die offene Architektur und Modularität sind klar im Vorteil. Die Einschränkung bei der E-Auto-Kompatibilität sollte man aber im Blick behalten.


Was ist der Unterschied zwischen DC- und AC-gekoppeltem Bidirektionalladen?

DC-gekoppeltes bidirektionales Laden (wie beim Sigenstor) ist effizienter, weil keine Umwandlung von DC zu AC und wieder zurück stattfindet. AC-gekoppeltes Bidirektionalladen über eine externe Wallbox verliert etwas Energie bei jedem Umwandlungsschritt. Die Effizienzunterschiede liegen bei ca. 5–10 %.


Ist ein Heimspeicher mit bidirektionalem Laden für mich sinnvoll?

Wenn du ein kompatibles E-Auto hast oder planst, eines anzuschaffen, und wenn du auf maximale Flexibilität und Eigenversorgung setzt, dann ja. Für Haushalte ohne E-Auto ist ein klassischer Heimspeicher ausreichend und oft günstiger.


Wie groß sollte der Speicher beim Sigenstor sein?

Als Faustregel: ca. 1 kWh Speicherkapazität pro kWp PV-Leistung. Für einen typischen Haushalt mit 10 kWp PV wären das 10 kWh Speicher. Da der Sigenstor modular erweiterbar ist, kann man klein anfangen und später ausbauen.


Gibt es Förderungen für Heimspeicher mit bidirektionalem Laden?

Auf Bundesebene gibt es derzeit keine direkte Förderung für Heimspeicher (nur indirekt über KfW-Kredite). Einige Bundesländer und Kommunen haben eigene Speicherförderprogramme. Für die Wärmepumpe gibt es separate Förderungen über die BEG. Es lohnt sich, beim lokalen Netzbetreiber und den Länderprogrammen nachzufragen.


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