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Photovoltaik mit Speicher im September: Erträge und Verschattungsprobleme

  • 1. Okt. 2023
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Ein überdurchschnittlich heller September – und meine Photovoltaikanlage mit 20 kWh Speicher hat das voll ausgenutzt. Ich zeige dir, wie autark ich wirklich war, welche Probleme mir Verschattung bereitet hat und was ich daraus gelernt habe.


Photovoltaik mit Speicher: Realistische Erträge im September - Probleme mit Verschattung – auf YouTube ansehen


Wie hoch waren die Photovoltaik-Erträge im September wirklich?

Der September war außergewöhnlich sonnig – meine Anlage hat das deutlich gespürt. Mit 8,75 kWp Leistung und einem 20-kWh-Speicher von sonnen konnte ich hohe Erträge einfahren. Die tatsächlichen Kilowattstunden lagen spürbar über dem Durchschnitt der Vorjahre. Ich habe jeden Tag protokolliert, wie viel erzeugt, selbst genutzt und ins Netz eingespeist wurde – die Zahlen sprechen für sich.


Welchen Einfluss hat Verschattung auf den Ertrag einer PV-Anlage?

Verschattung ist einer der größten Ertragskiller bei Photovoltaikanlagen – das merke ich an meiner eigenen Anlage deutlich. Selbst kleine Schatten, zum Beispiel durch einen Schornstein oder einen Baum, können ganze Strings erheblich beeinträchtigen. Bei mir gibt es ein konkretes Verschattungsproblem an bestimmten Tageszeiten, das ich offen zeige. Wichtig: Mit Leistungsoptimierern oder Mikrowechselrichtern lässt sich dieses Problem deutlich reduzieren, doch das kostet Geld und muss geplant werden.


Wie autark war ich im September mit 20 kWh Speicher?

Meine Autarkie im September war beeindruckend hoch. Der 20-kWh-Speicher hat dazu beigetragen, dass ich tagsüber erzeugte Energie auch abends und nachts nutzen konnte. Konkret: In vielen Nächten war der Speicher morgens noch teilweise geladen. Mein Eigenverbrauchsanteil lag deutlich über 80 %, und ich musste kaum Strom aus dem Netz beziehen. Das zeigt, wie sinnvoll ein größerer Speicher gerade in ertragreichen Sommermonaten ist.


Was sind realistische Erwartungen für September-Erträge in Deutschland?

Realistisch betrachtet: Der September ist in Deutschland kein Spitzenmonat, aber er kann überraschend ertragreich sein – besonders bei einem hellen Herbstbeginn wie in diesem Jahr. Die Sonnenstunden im September liegen regional zwischen 120 und 180 Stunden. Mit einer gut ausgerichteten Anlage und ausreichend Speicher lässt sich in diesem Monat noch echte Autarkie erreichen. Ich zeige im Video konkrete Messwerte aus meiner Anlage – keine Schätzungen, sondern echte Daten.


Lohnt sich eine Photovoltaikanlage mit großem Speicher auch im Herbst noch?

Ja – meine Erfahrung zeigt eindeutig: Ein großer Speicher zahlt sich nicht nur im Sommer aus. Gerade im September und Oktober kann man mit einem 20-kWh-Speicher noch viel selbst verbrauchten Strom erzielen, bevor die Sonnenstunden im Winter stark zurückgehen. Wer auf maximale Eigenversorgung setzt, sollte den Speicher nicht zu klein dimensionieren. Ich empfehle, den eigenen Verbrauch zu kennen und den Speicher daran anzupassen.


Überblick: Meine PV-Anlage im September auf einen Blick

Anlagengröße: 8,75 kWp | Speicherkapazität: 20 kWh | Monat: September | Autarkie: >80 % | Eigenverbrauch: hoch | Verschattung: vorhanden (Teilfläche)


Fazit: September mit PV und Speicher – meine Bilanz

Der September hat gezeigt, dass eine gut dimensionierte Photovoltaikanlage mit großem Speicher auch im Herbst noch sehr gute Ergebnisse liefert. Meine Autarkie war hoch, der Eigenverbrauch optimal. Das Verschattungsproblem bleibt eine Herausforderung, die ich weiter beobachte und optimieren möchte. Wer noch keine PV-Anlage hat, sollte die Verschattungssituation am eigenen Dach unbedingt vor der Planung analysieren lassen.


FAQ: Photovoltaik mit Speicher im September

Wie viel Strom erzeugt eine 8,75 kWp Anlage im September?

Das hängt stark von der Region und den Sonnenstunden ab. In einem überdurchschnittlich hellen September sind bei 8,75 kWp zwischen 600 und 900 kWh realistisch. Meine Anlage hat in diesem außergewöhnlichen Monat besonders gut abgeschnitten.

Was kostet mich Verschattung an Ertrag?

Verschattung kann je nach Ausmaß und Dauer 10 bis 30 % des Gesamtertrags kosten. Besonders kritisch ist es, wenn ein verschattetes Modul den gesamten String bremst – klassisches Problem bei Stringwechselrichtern ohne Optimierer.

Wie lange reicht ein 20 kWh Speicher über Nacht?

Bei einem Haushalt mit 8–12 kWh Nachtverbrauch reicht ein 20 kWh Speicher problemlos durch die Nacht, oft mit Reserve. Im September konnte mein Speicher durch die langen Erzeugungszeiten tagsüber vollständig geladen werden.

Kann man im September noch 100 % Autarkie erreichen?

An einzelnen sehr sonnigen Septembertagen ja – über den ganzen Monat gerechnet ist eine Autarkie von 70–90 % mit ausreichend Speicher gut erreichbar. An Regentagen wird man fast immer auf Netzstrom angewiesen sein.


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