Einnahmen durch Photovoltaik mit Speicher im Juni – viel Erzeugung, kaum Verbrauch
- 2. Juli 2023
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 4 Tagen
Ich berichte über meine PV-Einnahmen im Juni mit Speicher. Der Monat war besonders interessant: Sehr hohe Erzeugung durch viel Sonnenschein, aber gleichzeitig geringer Haushaltsstromverbrauch. Was passiert mit dem Überschuss? Ich zeige, was ich verdient habe und was die Zahlen bedeuten.
Wie war die Solarleistung im Juni?
Der Juni war ein Traummonat für die Solaranlage. Sehr viele Sonnenstunden und hohe Einstrahlung bedeuteten maximale Produktion. Meine Anlage lief viele Tage am Limit und produzierte deutlich mehr Strom als im Haushalt benötigt wurde. Der Speicher war täglich schon mittags voll.
Was passiert, wenn der Speicher voll ist und man keinen Strom braucht?
Wenn Speicher und Haushaltsverbrauch gesattätigt sind, fließt überschussässiger Solarstrom ins öffentliche Netz. Dieser wird nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet. Ich erhalte den aktuellen Einspeisevergütungssatz für jede eingespeiste Kilowattstunde. Im Juni war die Menge an eingespeistem Strom besonders hoch.
Wie hoch waren die Einnahmen durch Einspeisevergütung im Juni?
Die Einnahmen waren beachtlich. Durch die hohe Produktion und den geringen Eigenverbrauch floss ein großer Teil des Stroms ins Netz. Die Einspeisevergütung summierte sich zu einem deutlich spürbaren Betrag. Zusammen mit den ersparten Strombezugskosten war der Juni finanziell ein sehr guter Monat für meine Anlage.
Wie berechne ich den finanziellen Gesamtnutzen im Sommermonat?
Der Gesamtnutzen setzt sich aus zwei Teilen zusammen: erstens die Einspeisevergütung für eingespeisten Überschussstrom, und zweitens der Wert des selbst verbrauchten Solarstroms (ersparte Bezugskosten). Wenn der Strompreis hoch ist, ist der Eigenverbrauch wertvoller als die Einspeisevergütung. Deshalb ist ein Speicher in solchen Monaten trotz geringem Verbrauch sinnvoll.
Lohnt sich der Speicher, wenn man im Sommer kaum Strom verbraucht?
Das ist eine wichtige Frage. Der Speicher bringt im Sommer weniger Vorteile, da er schnell voll ist. Sein eigentlicher Mehrwert liegt in den Übergangsmonaten und im Winter, wenn er morgens und abends Eigenverbrauch ermöglicht. Über das gesamte Jahr gerechnet erhöht er die Autarkie aber deutlich.
Juni-Auswertung PV + Speicher auf einen Blick
Erzeugung: sehr hoch (viel Sonne) | Verbrauch: gering | Einspeisung: hoher Anteil | Einnahmen: EEG-Vergütung + ersparte Bezugskosten | Speicher: täglich mittags voll | Autarkie: hoch
Fazit: Viel Sonne, wenig Verbrauch – trotzdem ein toller Monat
Der Juni zeigt: Selbst wenn man wenig Strom verbraucht, lässt sich mit einer PV-Anlage und Speicher ein ordentlicher finanzieller Nutzen erzielen. Die Einspeisevergütung sorgt dafür, dass kein Strom verschwendet wird. Wer seinen Verbrauch im Sommer aktiv erhöhen kann – zum Beispiel durch Laden eines E-Autos oder Betrieb einer Wärmepumpe – holt noch mehr heraus.
FAQ: PV-Einnahmen im Sommermonat
Wie hoch ist die Einspeisevergütung aktuell?
Die Einspeisevergütung richtet sich nach dem EEG und dem Inbetriebnahmedatum der Anlage. Aktuelle Werte findet man auf der Website der Bundesnetzagentur.
Was ist besser: Einspeisen oder selbst verbrauchen?
Der Eigenverbrauch ist fast immer wertvoller als die Einspeisevergütung, da man teureren Netzstrom einspart. Bei sehr hohen Überschuss-Mengen ist aber die Einspeisung die einzige Möglichkeit, den Strom zu nutzen.
Wie überwache ich meine PV-Einnahmen?
Die meisten Wechselrichter und Energiemanagementsysteme haben Apps oder Web-Portale, die Erzeugung, Verbrauch, Einspeisung und Bezug in Echtzeit und historisch auswerten.
Wie optimiere ich meinen Eigenverbrauch im Sommer?
Große Verbraucher wie Waschmaschine, Spülmaschine oder E-Auto-Ladung tagsmüber anstatt abends nutzen. So wird mehr Solarstrom direkt verbraucht, bevor der Speicher überläuft.





