Photovoltaik und Speicher im August: Wie autark waren wir wirklich?
- 3. Sept. 2023
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 4 Tagen
Ein durchwachsener August – aber reichte die Photovoltaikleistung trotzdem für echte Autarkie? Ich zeige dir meine konkreten Zahlen: Wie viele Kilowattstunden ich erzeugt habe, wie viel wir selbst verbraucht haben und welche Autarkie ich mit meinem 20-kWh-Speicher erreicht habe.
Wie viel Strom hat meine PV-Anlage im August erzeugt?
Der August war wettertechnisch durchwachsen – weder ein Spitzenmonat noch wirklich schlecht. Mit meiner 8,75 kWp Anlage habe ich trotzdem eine beachtliche Menge an Kilowattstunden erzeugt. Die Gesamterzeugung lag unter dem Rekordmonat Juli, aber immer noch deutlich über dem Winterdurchschnitt. Ich habe auch einige Umbauten an der Anlage vorgenommen, über die ich berichte.
Wie hoch war meine Autarkie im August mit 20 kWh Speicher?
Auch im August war meine Autarkie dank des 20-kWh-Speichers sehr hoch. An sonnigen Tagen war der Speicher abends voll, und wir haben die Nächte komplett mit eigenen Strom durchgestanden. An Regentagen brauchten wir Netzstrom – das lässt sich nicht vermeiden. Über den ganzen Monat gerechnet lag meine Autarkie bei über 70 %. Das ist ein gutes Ergebnis für einen wetterlaunigen August.
Welche Umbauten habe ich an der Anlage vorgenommen?
August war für mich auch ein Monat technischer Optimierungen an der Anlage. Ich habe Anpassungen vorgenommen, die die Effizienz der Anlage weiter verbessern sollen. Die konkreten Umbauten und deren Auswirkungen zeige ich im Video ausführlich. Solche laufenden Optimierungen sind typisch für einen PV-Betreiber, der seine Anlage aktiv managt.
Wie viel Netzstrom musste ich im August kaufen?
Mein Netzstrombezug im August war sehr niedrig – nur an wenigen verregneten Tagen musste ich wirklich auf Netzstrom zurückgreifen. Das zeigt, wie gut die Kombination aus PV und großem Speicher auch in einem schwächeren Monat funktioniert. Ich protokolliere jeden Monat genau, wie viele kWh ich eingekauft habe – die Zahlen im Video sprechen für sich.
Was lernte ich über PV-Erträge im Sommerdurchschnitt?
Meine Erkenntnis nach mehreren Jahren PV: Der Sommer ist nie gleichmäßig. Manche Monate wie Juni und Juli sind Spitzenmonate, August und September können schwächer sein. Wer seine Anlage wirtschaftlich plant, sollte Jahresdurchschnittswerte heranziehen und nicht nur die besten Monate. Dennoch: Die Sommerhalbjahre liefern den Großteil des jährlichen Ertrags.
Meine PV-Anlage im August auf einen Blick
Anlagengröße: 8,75 kWp | Speicher: 20 kWh | Wetter: Durchwachsen | Autarkie: >70 % | Netzstrombezug: Sehr gering | Umbauten: Ja
Fazit: August – kein Spitzenmonat, aber solide Autarkie
Auch ein durchwachsener August liefert mit einer gut dimensionierten PV-Anlage und einem leistungsfähigen Speicher eine hohe Autarkie. Meine Erfahrung zeigt: Man sollte sich nicht von einzelnen schlechten Tagen verunsichern lassen – über den Monat gerechnet stimmt die Bilanz.
FAQ: PV und Speicher im August
Wie viel kWh erzeugt eine 8,75 kWp Anlage im August?
Im Durchschnitt zwischen 600 und 900 kWh in einem normalen August, je nach Region und Wetter. In einem durchwachsenen Sommer kann es etwas weniger sein.
Reicht ein 20 kWh Speicher für eine Familie im Sommer?
Für die meisten Familien mit 4.000–5.000 kWh Jahresverbrauch ist ein 20-kWh-Speicher im Sommer sehr gut geeignet. An sonnigen Tagen lädt er sich vollständig auf und versorgt die Nacht.
Warum war der August schlechter als Juni/Juli?
Wetterbedingungen spielen die größte Rolle. Außerdem sinkt im August der Sonnenstand bereits etwas, was die tägliche Erzeugungszeit leicht verkürzt.
Welche Optimierungen kann man im Sommer an der PV-Anlage vornehmen?
Module reinigen, Verschattungsanalyse durchführen, Kabelverbindungen prüfen und Energiemanagement optimieren. Diese Maßnahmen können den Ertrag spürbar verbessern.





