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Photovoltaik 2024: Hierauf kommt es jetzt an!

  • 30. Sept. 2024
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 17. Juni

Photovoltaik lohnt sich 2024 noch – aber die Rahmenbedingungen haben sich verändert. Einspeisevergütungen sinken, Strompreise bleiben hoch, und die Technologie wird besser und günstiger. Ich zeige dir, worauf es beim PV-Kauf heute wirklich ankommt und was sich gegenüber früheren Jahren geändert hat.


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Lohnt sich eine Photovoltaikanlage 2024 noch?

Ja, eine PV-Anlage lohnt sich 2024 nach wie vor – sogar besonders für alle, die Eigenverbrauch maximieren können. Der entscheidende Wandel: Wer 2024 eine PV-Anlage kauft, tut das primär zur Eigenversorgung und nicht mehr um Einspeisevergütungen zu maximieren. Die Netzeinspeisung ist mit 8 bis 13 Cent pro kWh deutlich weniger attraktiv als der vermiedene Stromeinkaufspreis von 30 bis 40 Cent. Die Wirtschaftlichkeit liegt heute vollständig im Eigenverbrauch.


Welche Größe sollte meine PV-Anlage 2024 haben?

So groß wie möglich ist heute die richtige Antwort. Die Einspeisebegrenzung auf 70 Prozent gilt weiterhin für viele Anlagen, spielt aber bei hohem Eigenverbrauch eine untergeordnete Rolle. Wer eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto hat oder plant, sollte eine PV-Anlage von mindestens 15 bis 20 kWp planen. Modulpreise sind 2024 auf einem historischen Tiefstand – zusätzliche Module kosten verhältnismäßig wenig, bringen aber deutlich mehr Ertrag.


Brauche ich 2024 unbedingt einen Batteriespeicher zur PV-Anlage?

Ein Batteriespeicher ist 2024 kein Muss, erhöht aber den Eigenverbrauchsanteil erheblich. Ohne Speicher liegt der typische Eigenverbrauchsanteil bei 20 bis 40 Prozent. Mit einem Heimspeicher von 10 bis 15 kWh steigt er auf 60 bis 80 Prozent. Der wirtschaftliche Vorteil hängt stark vom Strompreis und dem Eigenverbrauchsprofil ab. Wer viel tagsuits zu Hause ist oder eine Wärmepumpe hat, kann auch ohne Speicher einen hohen Eigenverbrauchsanteil erreichen.


Welche Förderungen gibt es 2024 noch für Photovoltaik?

Die größte Förderung ist die Mehrwertsteuerbefreiung: Seit Januar 2023 gilt 0 Prozent Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen und Speicher für Privatpersonen. Das spart 19 Prozent der Investitionssumme und ist de facto eine deutliche Subventionierung. Darüber hinaus gibt es KfW-Kredite (z.B. Programm 270), zinsgünstige Länderprogramme und in einzelnen Kommunen zusätzliche Zuschüsse. Die EEG-Einspeisevergütung ist nach wie vor garantiert für 20 Jahre.


Was hat sich beim Kauf einer PV-Anlage 2024 gegenüber früheren Jahren verändert?

Drei wesentliche Veränderungen: Erstens sind Modulpreise drastisch gefallen – gute Panels kosten heute 20 bis 30 Cent pro Wattpeak, was vor fünf Jahren noch undenkbar war. Zweitens sind Lieferzeiten und Handwerkerkapazitäten 2024 deutlich entspannter als 2022/2023. Drittens hat sich der Fokus komplett auf Eigenverbrauchsoptimierung verschoben. Dynamische Tarife, Energiemanagementsysteme und die Kombination mit Wärmepumpe und E-Auto sind heute Standard in der Planung.


PV-Anlage 2024 im Überblick – wichtige Kennzahlen:


Faktor

Stand 2024

Modulpreise

ca. 20–30 Cent/Wp (historisches Tief)

Einspeisevergütung

8–13 Cent/kWh je nach Anlagengröße

Mehrwertsteuer PV

0% (seit Jan. 2023)

Eigenverbrauch ohne Speicher

20–40 % typisch

Eigenverbrauch mit Speicher

60–80 % möglich


Photovoltaik ist 2024 attraktiver denn je für alle, die Eigenverbrauch maximieren können. Modulpreise auf Tiefstand, Mehrwertsteuerbefreiung und stabile Einspeisevergütung für 20 Jahre machen die Entscheidung leicht. Mein Rat: Groß planen, Speicher mitdenken, und die Kombination mit Wärmepumpe oder E-Auto von Anfang an in die Konzeption einbeziehen.


Wie hoch ist die Einspeisevergütung für PV-Anlagen 2024?

Die EEG-Einspeisevergütung beträgt 2024 für Anlagen bis 10 kWp ca. 8,11 Cent/kWh, für den Anteil zwischen 10 und 40 kWp ca. 7,03 Cent/kWh. Wer den Strom im Haus selbst nutzt, spart dagegen 30 bis 40 Cent/kWh. Eigenverbrauch ist daher wirtschaftlich deutlich interessanter.


Wie lange dauert es, bis eine PV-Anlage sich amortisiert?

Die Amortisationszeit hängt von Anlagengröße, Eigenverbrauchsanteil, Standort und Strompreis ab. Typisch sind heute 8 bis 12 Jahre bei einem Haushalt mit durchschnittlichem Verbrauch. Mit Speicher, Wärmepumpe oder E-Auto kann die Amortisationszeit sinken, weil mehr Eigenverbrauch ermöglicht wird.


Was ist die 70-Prozent-Regel bei Photovoltaik?

Die 70-Prozent-Regelung begrenzt die Einspeisung auf 70 Prozent der Nennleistung, um das Netz zu entlasten. Wer diese Begrenzung vermeiden möchte, kann einen intelligenten Zähler einbauen lassen, der nur den tatsächlich überschuss-einspeisenden Anteil begrenzt. Für Anlagen unter 25 kWp ist die starre 70%-Begrenzung nach wie vor die Standard-Lösung.


Welche Solarpanels sind 2024 empfehlenswert?

Monokristalline Hochleistungsmodule (400 bis 450 Wp) von Herstellern wie JA Solar, Longi, Meyer Burger oder Rec Solar gelten 2024 als solide Wahl. Die Qualitätsunterschiede zwischen führenden Herstellern sind gering – wichtiger als der Markenname ist die verlässliche Leistungsgarantie und das Produktportfolio des Installateurs.


 
 

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